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Die Fortuna


Fortuna ist eine muskulöse, fast vier Meter große, nackte Frauenfigur aus vergoldeter Bronze, die auf einem Bein stehend auf einer Kugel balanciert. Trotz ihrer Massivität wirkt die Skulptur leicht und elegant, als würde sie schweben. Mit dem linken Fuß steht sie auf der Kugel. Das rechte Bein ist leicht angewinkelt, das Knie nach vorne gestreckt. Der rechte Fuß berührt die Kugel nicht. Die Arme hat sie weit geöffnet, als würde sie bereit sein, jemanden willkommen zu heißen und ihn umarmen zu wollen – die Sonne möglicherweise (oder das Glück dieser Welt). Die rechte Hand zeigt mit der Handfläche nach oben, drei Finger sind leicht angewinkelt, Daumen und Zeigefinger gestreckt. In der linken Hand hält sie den Zipfel eines Tuches, das, wie im Wind flatternd, ihren Körper erst am Gesäß wieder berührt.


Tatsächlich dreht sich Fortuna im Wind wie ein „Wetterhahn“ und gibt die Windrichtung an. Ihr Kopf ist nahezu kugelrund mit feinen Gesichtszügen: schmale gerade Lippen, die nicht lächeln, kleine Nase, breite Stirn mit starken Augenbrauen. Ihr lockiges Haar ist kurz und liegt eng am Kopf an.