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Linkes Wächterhaus mit Kriegerfigur (Fechter)/ (Detail Portal zum Schlosshof)


Das Wächterhaus ist ein etwa fünf Meter hoher grauer Steinbau auf nahezu quadratischem Grundriss (mit etwa zwei Metern Seitenlänge) und flachem Dach. Ein Mann kann darin stehen; die (vergitterte) Eingangstür befindet sich auf der inneren Torseite.


In Kopfhöhe (des Wächters) öffnet sich zur Straßenseite hin ein ovales vergittertes Guckfenster. Die Straßenfront des Wächterhäuschens ist mit erhabenen geometrischen Formen verziert (Kassetten), die ertastbar sind. Im oberen Teil befinden sich laubbekränzte, schneckenförmige Ornamente (Rocailles). Unterhalb des Dachs sind auf jeder Seite drei „Fratzenköpfe“ angebracht, die wie kleine Säulen das Dach zu tragen scheinen.


Das Dach ist dreistufig gestaltet, oben flach und an den Seiten einige Zentimeter breiter als der Gebäudekörper. Auf dem Dach befindet sich ein rechteckiger „Kasten“, der als Sockel für die Kriegerfigur (den „Borghesischen Fechter“) dient.


Die schneeweiße Plastik (etwa zwei Meter hoch) ist ein muskulöser nackter Mann, der gegen einen (gedachten) Reiter kämpft. Die Figur steht auf dem rechten Fuß. Das rechte Bein ist gebeugt, das Knie vorgestreckt. Das linke Bein ist gerade nach hinten ausgestreckt, die Ferse erhoben. Nur die Zehenspitzen berühren den Sockel. Die Waden- und Oberschenkelmuskulatur ist deutlich angespannt - wie zum Sprung bereit. Der Oberkörper ist nach vorn gebeugt. Der rechte Arm ist nach hinten ausgestreckt. In der rechten Hand hält der „Fechter“ einen breiten, twa 50 Zentimeter langen Dolch, mit dem er jeden Moment zustechen könnte, um den Bauch des Pferdes seines Gegners aufzuschlitzen. Der nach vorn gestreckte linke Arm hält ein ovales Schild, mit dem der Kopf geschützt wird. Das Gesicht hinter dem Schutzschild ist dem Gegner zugewandt.